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Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung

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Die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sind in den §§ 174ff. des Strafgesetzbuchs (StGB) geregelt. Für die Verfolgung von Straftaten sind ausschließlich die staatlichen Strafverfolgungsbehörden, also die Staatsanwaltschaften, zuständig. Die Gliedkirchen der EKD haben sich im Rahmen des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im privaten Bereich“ verpflichtet, in allen Fällen sexualisierter Gewalt unverzüglich die Strafverfolgungsbehörden einzuschalten. Verantwortlich dafür sind die Superintendenten und Superintendentinnen und das Landeskirchenamt.

In allen Fällen, in denen der Verdacht sexualisierter Gewalt besteht, ist daher sofort der Superintendent oder die Superintendentin zu verständigen. Dieser oder diese leitet in Abstimmung mit dem Landeskirchenamt die erforderlichen Schritte ein. Auch über Anfragen oder Ermittlungen der Kriminalpolizei oder der Staatsanwaltschaft ist sofort der Superintendent oder die Superintendentin zu unterrichten. Er oder sie sorgt in Abstimmung mit dem Landeskirchenamt für die weitere Abstimmung des Vorgehens zwischen den staatlichen und den kirchlichen Stellen.

Kontakt

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Pastorin Hella Mahler
Rote Reihe 6
30169 Hannover
Tel.: 0511 1241-650